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ſchickten Wundarzt aus der naͤchſten Stadt holen, und die zerſchmetterten Glieder des armen Franklin einrichten.
Die erſten Tage beſuchte ihn der Graf nicht. Er wollte ſeiner ſchonen, und ver— ſparte, bis die Heftigkeit der Schmerzen nachgelaſfen hätte, die Gelegenheit, von dieſem Zufall einen Beweis gegen den freien Willen..
Indeſſen Franklin, ſtatt nach Amſter— dam zu reiſen, das Bett im Schloſſe des Grafen von Witt hüten mußte, und der Graf ſich vorbereitete, das Syſtem dieſes Philoſophen mit den ſtarkſten Gründen zu bekaͤmpfen, gewinnen wir einige Zeit, un— ſre Leſer mit der Hauptperſon etwas bekannter zu machen.
Franklin war ein Mann an die dreiſ— fig. Er erhielt den Lehrſtuhl der Philo— ſophie auf der Univerſitaͤt zu***, weil er die Maitreſſe des Fürſten eheligen wollte, die aber drei Tage vor der Hochzeit ſtarb. Er lehrte ſeine Schuler den freien Willen des Menſchen, und machte ſich ſehr
berühmt durch dieſe Lehre. Nach zweien
Jahren hatte der Fuͤrſt eine andere Mai
treſſe zu verheirathen, die ein junger Kan
didat, weil ſie eine eintraͤgliche Pfarre in der

