|
240 Dal Dal
Dalars, Marktfl. im ſchwediſchen Kirchſpiel Tyresio,| in Stockholmslän, mit 100 H., 1 Hafen, 1 Zollhaus, Fi ſcherei, Lootſenweſen|
Dalafıs(a. Ggr.), f. Lalaſis.
Dalbergia(dalb. L-), Pflanzengatt. nach Nic. Nlberg, königl. ſchwed. Leibchirurg benannt, aus der natürliches Fam. der Hülſenpflanzen, zu den eigentlichen Dia delphiſten und zur Diadelphie Dekandrie des Linn. Syſt. gehör. Arten: d. dibhaea, domingensis, latifolia, latisiliqua, baum und ſtrauchartige, ſchönblühende, ausländiſche Gewächſe.
Dalbo, ſ Wenern.
Dalbun, Spitze des Himelayagebirgs in Mittel⸗-A1Pten hat 24,840 Fuß Höhe.
Dalek, Gebirge in der öſtl. indiſchen Halbinſel.
Da lekarlien, ſ. Dalarne.
Dalelbe, Dalelf, ſ. unter Dalarne.
Dalem, 1) D., Dalheim, Dorf im preuß. Regierungẽbezirk Minden, Kreis Paderborn, mit einem aufgehobenen Kloſter regulirter Chorherren S. Auguſtini.— 2) D., Dual hem, Dalhem, Gravendal, Stadt in der niederländ. Prob. Lüttich, am Fluß Berwine, unweit der Maas, mit 820 Cn. 3) Vorſtadt der Stadt Limburg, mit wichtigen Tuchfabriken.
Dalem inzen(Daleminci, Dalmanci, nach lächerliche Muthmaßung fo v. w. Thalmenſchen, alte Geogr.), dit mit zu den Sorben(Wenden) in weiterer Bedeutung gehb— renden Bewohner der von den Slaven nach der Wunderquell Glomuzi, Glomazi genannten, von der Elbe unterhalb Scharfenberg bis an die Chemnitz und von da bis nach Leißnig, Grimma, Kühren, dann nach Strehla und wieder die Ce hinauf ſich einſt erſtreckende Landſchaft, von den fuldaiſche Jahrbüchern Dalmatier genannt, waren wahrſcheinlich in Theil der Sorben, die nach Conſtantinus Porphyrogenitkh zwiſchen 612— 641 auswanderten und die Stamm wäter de Servier wurden, und fo Dalmatien neue Bewohner und dn Namen gaben. Die zwiſchen der Elbe und Chemnitz gebli@| benen O. wurden 856 von Ludwig dem Teutſchen befiegt n zinsbar gemacht. Nach der unglücklichen Schlacht bei&| dorf brachen die O., Böhmen und Sorben in engerer Bed tung gegen die Thüringer los, erlitten aber im Saalthale| durch deren Herzog Poppo an der ſorbiſchen Grenze eine villige Niederlage. Lange kriegte der Herzog Otto der Erlau te mit den O. Da fein Sohn Heinrich 909 ſiegreich war, zogn fie die ungarn durch Sold an ſich, die nun Sachfen ſchreclih heimſuchten. Während des Waffenſtillſtandes mit den Ungarn|

