Zweiter Akt.
Nro. I. Scene.
Stille, ſtille; der Mond allein Iſt ein wacher Zeug, was wir thun, Bald müde des Wachens wird er ſein Und ſinket dann, um auszuruh'n. Stille, ſtille; aus luft'gen Höhn ſieht er Neugierig immer auf uns her, Doch wollt' er nur unſern Wunſch verſteh'n, Würd” er bald ruhig ſchlafen geh'n. Devilshof. Eine That gilt's hier, die wohl Alle Mühen lohnen ſoll. Pfui, pfui! fällt auf Vornehme Eure Wahl, Ziehet ihre Börſe, doch nimmer den Stahl, Wenn Ihr Seiner Gnaden Complimente macht, Nehmt Ihr ihm mehr, als er Anfangs wohl gedacht. Seht hin, wo im Traubenſaft Ein jeder Sinn erſchlafft— Hier wacht, bis ſie denn nach Haus Im zweifelnden Schritte geh'n; Hier wacht, denn nach Wein und Schmaus Wird Euch Keiner widerſteh'n. Stille, ſtille! hieher, hieher! Frederik. Wein, Wein! Alban iſt alt Und fein Erbe werd ich fein.

