236

tete, du ſeiſt böſe, weil ich dich deine Taufe nicht zu Ende bringen ließ.

Weißt du wohl, Benjamin, unterbrach Pagina, daß wir uns zuſammengethan haben um dich herauszu­ziehen? Aber da wir nicht bei barem Gelde ſind, thaten wir wie wenn das Geld nicht erfunden wäre: wir ver ſchreiben Gutfärb unſre Dienſte, jeder nach ſeiner Pro­feſſion. Ich führe ihm feinen erſten Prozeß, Parlanta kritzelt ihm zwei Vorladungen, Arthus macht ihm ſein Teſtament, Raſpel gibt ihm zwei oder drei Conſulta tionen die ihn mehr koſten ſollen als er denkt, Guille rand gibt ſeinen Kindern mehr oder weniger gute Lektionen in der Grammatik, und Ratto der nichts iſt, in An­betracht daß er Poet iſt macht ſich anheiſchig alle Fräcke, die er während zweier Jahre braucht, bei ihm zu kaufen, was ihm, meiner Meinung nach, keine großen Verpflich tungen auferlegt.

Und Gutfärb, nimmt er an? fragte Benjamin.

Wie, ſagte Pagina, ob er annimmt! er erhält Werthe für mehr als fünfhundert Franken! Raſpel hat die Sache geſtern mit ihm ins Reine gebracht; es ſind nur noch die Bedingungen zu regeln.

Gut denn! ſagte mein Onkel, ich will mein Theil haben an dieſem guten Werke: ich verpflichte mich ihn unentgeltlich in den erſten zwei Krankheiten zu be­