Vorrede des Verfaſſers.

Könnte ich der Kritik und dem Publikum vorſchreiben, ſo mögte ich wünſchen, daß dieſes Werk eher nach den Grundſätzen der Poeſie als der Proſa beurtheilt würde; denn nach den Grund­ſätzen Beider ſind Erfindung und Ausführung desſelben dargelegt worden; und ich fühle, daß einige Sympathie mit der Abſicht des Autors er forderlich iſt, um Nachſicht für den Aberglauben, den er in dieſe Erzählung verwob, ſo wie für das Blumenhafte feines Styls, wie für die Ueppig keit ſeiner Beſchreibungen zu gewinnen. In der That mögte es unmöglich ſeyn, bei einem Ber ſuche die Landſchaften des Rheins zu ſchildern und einige Legenden von dorther zu verkörpern, der Imagination nicht den Zügel ſchießen zu laſ ſen, Cer mag wohl allzu locker gehalten worden ſeyn!) oder dem begabenden Einfluß jenes wil den deutſchen Geiſtes zu entrinnen, den ich in eine kältere Sprache zu übertragen getrachtet habe.

Ich habe das Experiment gemacht, zu dem Hauptintereſſe meines Werkes die einfachſten Maz