Es war — eine Fledermaus, die in die Ord- nung der menschenähnlichen Thiere gehört und mit der Spitzmaus in ihrer Lebensart vieles gemein hat.
Sagt mir nur, ihr Kinder, sprach Herr Hill, was wollt ihr mit diesem armen Thiere machen?
Aus Bret schlagen! kreuzigen wollen wir das böse Thier! riefen mehrere Stimmen.
Thut das nicht, versetzte Herr Hill; schonet des Thieres; es hat euch ja nichts zu Leide gethan.
Nein! nein! riefen einige, es muß sterben! Es thut gewaltigen Schaden. Es fliegt in die Speisekammern, benagt den Speck und andere fette Nahrungsmittel. Sie sollten nur sehen, wie die garstigen Thiere des Abends in den Garten hcrnmschwärmcn. Dutzendweise sieht man diese Nachtgeister hcrumflattern, und sich einander selbst verfolgen. Es sind unverträgliche Thiere.
O nicht doch, sagte Herr Hill; sie schaden einander nichts; es liegt in ihrer Natur, daß sie gern mit einander spielen und sich necken; diese Lust könnt ihr ihnen wohl gönnen.
Ja, rief einer von den größern Knaben, dir häß. lichcn Thiere lassen einem des Abends gar keine Ruhe; wenn man im Garten herumspazieren will, so schnurren sie immer ums Ohr herum, und da muß man sich nur vorsehen, daß sie einem nicht in die Haare fliegen. Vor acht Tagen ist das meinem Bruder begegnet. Er steht im Garten an einem Apfelbaum, da fliegen ein Paar

