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bi5cbe Pferde jtt sehen bekäme; denn er hatte bereits von ihnen viel Rühmens gehört. Sein fisier Blick rubte lange auf ihnen; er konnte sich von den schönen Lhienn kaum ioöreißen. Sie waren von mittlerer Größe, geschmeidig, nicht fett, aber von dem edelsten Anstaube. LuS ihren Augen blitzte viel Feuer. —
Was mag wohl so ein Thier kosten ? fragte Eduard.
Viel Geld! versetzte der Aufseher. Das schönste davon ist für acht tausend Thaler gekauft worden. Ueber die Behendigkeit dieser Thiere sollten Sie ei staunen. Einen Weg, den ein Deutsches Pferd in drei Lagen macht, legt ein Arabisches in einem zurück; denn es lauft in einem Tage leicht zwanzig Deutsche Meilen. — Nun will ich Ihnen auch ein wildes Pferd zeigen. Sehen Sie, dieß istS. Ein muthigcs, trotziges Thier, daS wir vor vier Wochen erhalten haben. Es stammt aus der Tatarei. Hier und in Sibirien und Arabien findet man noch immer ganze Horden Pferde, die frei und wild herum laufen, und schwer zu bändigen sind. — Eduard war vor Freude außer sich; denn er liebte die Pferde mehr als alle andern Thiere.
Der Aufseher führte endlich Herrn Hill und dessen Sohn an ein Gemach, das wie eine schöne Kapelle aussah. In diesem stand ein ältliches Pferd. Dieß Thier, sagte der Aufseher, hat der Herzog am liebsten. Als er einst General war, ritt er auf demselben. In Holland

