78

feit auf, und die andern mußten unverrichtetcr Sache wieder abziehen.

Herr Hill ging jetzt mit seinem Sohne in einen großen, öffentlichen Garten. Um Eduarden angenehm und nützlich zu unterhalten, erzählte er ihm verschie­denes von den gesehenen Thieren.

Zuerst von dem Baren. Der Bar, sagte er, wird eingetheilt in den Landbar und den Eisbar. Jener wohnt auf dem festen Lande, dieser an dem Eismeere. Der Landbär war sonst häufiger zu finden als jetzt. In Deutschland gab es vor Zeiten Baren ' in Menge. Jetzt sind sie fast ganz ausgerottet. Nur in den Wälder» von Tyrol und Böhmen streicht noch einzeln ein Brummer herum. In Pohlen hat sich ihre Zahl auch stark vermindert. Sie lieben die kühler» Lander und einsame, dicke Wälder. Ihre Farbe ist gewöhnlich braun, zuweilen schwarz. Im Winter schla- fen sie. Ihre Nahrung suchen sie im Thier- und Pflan­zenreiche; sie verwüsten oft die Felder der Landleute und tobten Ochsen, Pferde und Kühe. Wilden Honig lie­ben sie sehr. In Nordamerika werden sie von den wil­den Indianern in Menge geschossen und mit großem Appetite geschmaust, weil sie ein sehr saftiges und wohlschmeckendes Fleisch haben. Dieß bekommen sie dadurch, daß sie die Bäume erklettern und sich das Obst derselben, besonders Kastanien, wohl schmecken lassen. Weintrauben lieben sie vorzüglich. Klettern