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Fritz. Wie lange ist da» her, lieber Vater?
Dnk. Jetzt schon irber tausend Jahre. Damals kam Kaiser Carl und suchte unsre heidnischen Vorfahren zu», christlichen Glaube» zu bekehren; erschlug fein Hauptquartier zuDardewyk aus n-nd unter- handelte von dort an» mit unser» Var- sahren. die endlich scch unter seine Herrschaft begäbe» und den christlichen Glauben annahmen. ,
Julie. WaS wurde aber au» den Barden?
2nk. Vermuthlich wurde» fie Christen, weil ste schon für die Lehre des Christenthums einige Empfängkichkeit hatten.
Fritze. Wie so? Wer könnte ihnen diese geben t il I
2 n k. Echo» die Apostel, und namentlich P e cr u S, sandte vanIcom zwry Ncisstonaire ab, un, da» Evangelium irr Deutschland zu predigen. Diese kanten
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bis Bacdcwyk, lebten dort einigeAeit un« ter den Barden, starben endlich und wurden dort begraben.
M r t a. Warum gingen, sie denn nicht über die Elbe, und bekehrten unsre Vorfahre» .?
2n k. Weil ste dort zwar grduldct, aber ihre Lehren nicht angenommen wue- dcii, und diesseits der Elbe weder ein Wis- ponair, noch ei« römischer, oder fränkiicher Feldherr einenFuß zu setzen wagte. Daher unkephandelke auch Carl der Große mit unser» Vorfahren, denNordalbingern, anstatt r»it ihnen stch zu schlagen.
Fritz. Dana stud wir doch vo» tapfern Voreltern entsprossen.
2 n k. Das versteht stch, wir stanr- mcn von den alten Sachsen ab ; aber nicht so unsre Nachbarn, deren Vorfahren, wcil ste dem Kaiser nicht gehorchen wollten, wurden fast alle nach Brabant und Flandern geführt» und ihr Gebiet von sreni-

