2 » k. Erst vor tatisr 11 £> tour»

öm sie Christen; nachdem Kaiser Carl der Große mit den sächsischen Fürsten Krieg geführt und dieAnnahme der . rifl* lichtn Religion zur FriedenSbedingung ge­tüncht halte.

Meta. Verwechselte das Volk denn seine Religion so ganz leichtsinnig, mit ei­ner andern, die eS nicht lärmte?

1 u l. Und waren die Priester deck Heidcnkhums ruhige Zuschauer dabey?

2 » k. Ach, nein, meine Kinder, die Priester empörten das Vol , obgleich die Fürsten, welche dies und jenseits der Elbe regierten, Albion und Wittekind, sich per­sönlich nach Dardewyk zuni Hauptguar- titrc den Kaisers begaben, sich in der . rest­lichen Religion unterrichten und endlich taufen liessen. Carl ging abermitseincm Heer. das aus Fransen, Brabanrcrn, Lvn- gebärden und Deutschen bestand, über die Elbe, zerstörte den Götzentempel des Ju­

piters Hainuion in diesem ihni geheiligten und nach ihm genannte»Walde, verjagte die Priester, zerstörte auch in Wedel und andern holsteinischen Oertern die Götzen­bilder und schickte das cnipörte Volk, ei­nige 20 bis Za.ooo Männer, Weiber und Kinder nach Brabant; in Hamburg legte er aber Besatzung, befestigte eS und daher erhielt dirseEtadt, den Rainen der Hammenbnrg, oder hatte ihn (weil bereits alte Festungswerke von den Heiden aufge­führt waren) schon vorher erhalten.

Fritz. 2Sar denn ein solcher heid­nischer Tempel groß und schön gebaut? ich dächte die alten Deutschen hätten sie!, blos mit Krieg und Jagd beschäftigt und konnten gar nichts von römischen Gott­heiten wissen?

2 n k, linste Vorfahren hatten Künst­ler, lvic wir, und kannten die Mntholö- gie der Griechen und Römer, wie wirr denn sie begleiteten die Römer aus ihren