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welche -er venekianischen Gränze am näch­sten Ihnjcii, wachsen alle Arten der schönsten » Früchte Italiens und die Wälder, welche

diese Thäler an den. Fuße der Berge ein­fassen, bestechen größtenkhcils aus Casta- nienbäumsn.

Meka. Castanien fehlen uns nach hier, fo wie Sie herrlichen Weintrauben, sonst möchte ich die Vierlande mit den Throler Thälern twrgleichen; vermuthlich »st alles übst von dorther hier verpflanzt; aber gedieh es dann in Italien und Tyrvk »llcS von selbst und ohne Anpflanzung?

Fritz. Ja wohl, Schwester, daher nennt man ja Italien das europäische Paradies !

, . Julie. Lieber Fritz! So wenig Ty-

rol als Italien lieferten, alle Flüchte ur­sprünglich aus dem Echovße ihres Bo­dens: folidccn diese 'wurden von den Iso'/ wein aus Eriechenlaud, dein ganzen Asten und Afrika, gesammelt und dorthin

verpflanzt. Daher wurde Italien der Lustgarten der Welterobcrer, wo ste alle Eenüste des Gaumens befriedigen konnten und gleichsam ein lebendiges Eabinet, ein Treibhaus der Makur aufstellten. Kirschen, Pstaumen, Aprikosen, Birnen und Acpfel, Zitronen, Pomeranze» und Granatäpsek wurden aus olle» Ländern erst dorthin, von da noch den südlichen und endlich nach unsern nördlichen Gegenden verpflanzt. Die Früchte darf ich Ihnen nicht beschrei­ben, denn wir sttzen ja initlen in den schönsten Obstgärten dieser Gegenden; aber die Menschen, lieber Fritz, die Bewohner Tyrols unterscheiden stch sehr durch ihre eigenthümliche Kleidung in jedem Distrikte, so wie hier die Bewohner der umliegen­den Hannövrischcn und holsteinischen Ge­genden.

Meta. So beschreiben Sie uns diese glücklichen Landleute und ihre National­tracht doch ei» wenig, Couchc!