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• Julie. Ich habe. sie alle nach dem Leben selbst gezeichnet, und einige Abbildungen in meiner Brieftasche. Diese erste ist eine Bäuerin au« Tasstno, an der vcne- tianischcn Gränze; bemerken Sie nur die antike Zeichnung in den Verzierungen der Schurze und des Brusttuchs. Sie werden den Styl der alrcn italiänischen Künstler darin stndcn. Ihre grüne Jacke zeigt die Licblingsfacbc der Tyroler. Sie trägt eine» Korb mit Pstrschen und Jsprikosezt. Ihr Haar ist mit rothem Bande aufge» bunden, ihr Noch damit eingefaßt und ihre Schuhe sind sogar mit rothem Leder verbrämt. So geht ste zum Tanze, so geht sie zur Stadt und indem ste ihre Früchte verkauft, gewinnt ste durch Frohsinn und Schönheit, durch nette Kleider- ivahl und Anstand das Wohlwollen der Käufer.
Neben ihr sieht der rüstige Bauer aus der Gegend vonJnfpcuck, decHauplstadk
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des Lande«. Er trägt, wie alle Tyroler Dauern, einen Strohhut; aber feine Tracht ist eleganter und reicher, als in den andern Gegenden des Jnnthals *)• Wohin glauben Sie, daß er jetzt hingeht?
Fritz. Zur Gemfcnjagd, er trägt ja »ine Flinte.
Dilcfn. Aber auch eine Feder am Hut, das h,rt Nicht zu bedeuten! Vielleicht gar zur. Landesverlheidigung 's
I u l i r. Die Tyroler sind die besten Scharfschützen in Europa, daher sind ste freilich die furchtbarsten Vertheidiger ihre« Landes und ehemals' hielten ste sich für «nbrstegba». Uin.stch aber zum Scharfschützen, zuni guten Jäger zu bilden, übt man sich an Feyertägen im Ccheibenfchics- sc». Zu diesem ländlichen Feste, >oo der
Diese« Innr h a k und Zuspruch haben ihre Naiukn von dem Flusse Jan.

