Vorlebe zur ersten und zweiten Auflage.

wiiie zärtliche Mutter, welche den ersten Leseunterricht ihrer Kinder selbst besorgen wollte, und sich nach einem einfachen, zweckmäßig eingerichteten Elementarbuch um­sah, ersuchte mich, ihr in der Wahl eines solchen Büch­leins behülflich zu seyn. Gern war ich bereit, den Wün­schen derselben entgegen zu kommen, indessen war ich ei­nigermaßen verlegen, für welche dieser Art Schriften ich mich sogleich erklären sollte. Ich prüfte, wählte, und verwarf. Denn es dünkt mich keineswegs gleichgültig zu seyn, wie man die Anfangegründe des Lesens lehre, und an welchen Stoff man die ersten Leseübungen knüpfe. Das Fassungsvermögen des Kindes ist noch zu beschränkt, und die Lust und Liebe zum Lernen soll erst erweckt und angeregt werden von außen her. Damit ihm dieselbe nun verbleibe sein Lebelang, so ist es uner­läßliche Pflicht des Lehrenden, dem aufkeimenden Geiste in kindlicher Einfalt nur das zu geben, was demselben

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