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Dort lebt er jetzt noch sorgenfrei,

Und was er wünscht, holt man herbei, Und pflegt ihn stets mit Freundlichkeit: Seht, Kinder, das ist Dankbarkeit!

Die drei Freunde.

Ein Mann hatte drei Freunde. Zwei derselben liebte er sehr; der dritte war ihm gleichgültig. Einst wurde er vor Gericht gefordert, wo er unschuldig, aber hart verklagt war.Wer unter euch" sprach erwill mit mir gehen und für mich zeu­gen? denn ich bin hart verklagt worden und der König zürnt sehr über mich."

Der erste der Freunde entschuldigte sich sogleich, baß er nicht mit ihm gehen könnte, da ihn dringende Geschäfte anders wohin riefen. Der zweite beglei­tete ihn bis zur Thür des Richtcrhauses; bann wandte er sich um und ging zurück, aus Furcht vor dem zornigen Richter. Der dritte auf den er am wenigsten gerechnet hatte, ging hinein, redete für ihn und bezeugte seine Unschuld so freudig, baß der Rich­ter ihn entließ und noch beschenkte.

Drei Freunde hat der Mensch auf dieser Welt. Wie betragen sie sich in der Todesstunde?

Das Geld, das er für den besten Freund hielt, verläßt ihn zuerst und geht nicht mit ihm. Seine Anverwandte und Freunde begleiten ihn bis an das Grab und kehren dann wieder zurück in ihre