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Der Abend.
Sink, stiller Abend, nieder Aus unsre kleine Flur,
Dir tönen uns're Lieder;
Wie schön bist du Natur!-
Schon steigt die Abendröthe Herab in's kühle Thal,
Schon glänzt der Hirten Flöte Von, letzten Sonnenstrahl.
Allüberall herrscht Schweigen, Nur schwingt der Vögel Chor, Noch aus den dunkeln Zweigen, Den Nachtgesang empor.
Komm', stiller Abend, nieder Auf uns're kleine Flur,
Dir tönen uns're Lieder —
Wie schön bist du, Natur!
Der Mond.
Im stillen heitern Glänze Tritt er so mild einher;
Wer ist im Sterncnkranze So schön geschmückt als er?
Er lächelt still bescheiden, Verhüllt sein Angesicht, lind giebt doch so viel Freuden Mit seinem trauten Licht-
Er lohnt des Tag's Beschwerde, Schließt sanft die Augen zu.
Und winkt der müde» Erde Zur stillen Abendruh.
Du, der ihn uns gegeben Mit seinem trauten Licht,I Hast Freud' am frohen Leben Sonst gäbst du ihn uns nicht.

