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Last dir keine Nase anheften.

Karl trug schon lange den lebhaften Wunsch stille bei sich, einen Säbel zu besitzen, ähnlich 4 dem, welchen Onkel Rndolph, der Lieutenant bei einem Kürassier-Regiment war, trug. Aber Frau Richter war eine Witwe, von welcher die Erziehung ihrer 4 Kinder manches Opfer heischte, denn ihre geringe Einnahme reichte nur so weit, um die nöthigsten Be­dürfnisse zu bestreiken; daher unterdrückten die gut gearteten Töchter jede unbescheiden scheinende Forderung, und der kleine Wild­fang, der 7 jährige Karl, wurde mit Ernst zurückgewiesen, wenn irgend ein Verlangen seiner Seele entstand, das nicht erfüllt werden konnte. Deßwegen getraute er sich auch nicht oben erwähnten Wunsch laut werden zu lassen, ob er gleich seine höchste Glückseligkeit darein * setzte.

Eine frohe Kunde von dem abwesenden Bruder, welcher in seinem Offiziersrang höher zu steigen hoffte, stimmte einst Frau Richter sehr heiter, so wie auch ihre erwachsene»