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darauf die Geschwister in den Garten, der sich au dem Haus befand, um ihre Blumeu- beelchen zu begießen. —
Wie nachtheilig e6 ist, von der Schnur zu zehren.
Ein wackerer Kaufmann, Namens Herbig, hatte durch Fleiß, Rechtlichkeit und Klugheit ein sehr bedeutendes Vermögen erworben ; aber sein Reichthum schützte ihn nicht vor Unglück. Frühzeitig verlor er seine Gattin, und die Erziehung seines einzigen Sohns störte seine Ruhe. So lang er klein war, quälte ihn die Sorge, daß die Wärterin daS Kind treu verpflegen und jede Gefahr von ihm abwenden möge. Als er aber jener entwachsen war, bemerkte der Vater mit Schrecken, daß auf seine geistige Bildung der Umgang mit den Dienstboten, denen er ihn zu viel überlassen mußte, nachtheilig gewirkt hatte. Der Knabe besaß große Fehler, welche der allzunachgiebige und zärtliche Vater nicht mehr auszurotten im Stande war.

