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schrieb und las, und selbst im Dämmerlicht nicht aussetzen wollte. War er dagegen ju Spiel und Tand aufgelegt, so nahm er sich oft zum Essen und Trinken nicht viel Zeit, um nur bald wieder zu seinem Vergnügen zu kommen. Aber ein andermal übernahm er sich bei dem Genuß der Speißen so sehr, daß er lange die Folgen im Magen fühlte. Wurde ihm ein lebhafter Wunsch erfüllt, so war seine Freude ausgelassen; mußte er auf eine genährte Hoffnung verzichten, so glaubte man, er wolle verzweifeln. Kurz, er blieb nie in den gezogenen Schranken, sondern hieb oft über die Schnur. Dieß hatte aber traurige Folgen. Seine Lebhaftigkeit wurde mit der Zeit Leidenschaft, die er nicht mehr bemeistern konnte, sondern die ihn beherrschte; und da seine körperliche Beschaffenheit zu den schwachcrn gehdrte, so unterlag seine Ge­sundheit der Unmaßigkeit und ungeregelte» Lebensweise, und ein früher Tod machte sei­nem Daseyn ein Ende. Wer ihn kannte, be­klagte ihn wegen seiner übrigen guten Eigen­schaften, und ein alter Diener des HauseS,