wahren innern Gehalt. Dieß geschah aber von unserm Bernhard nicht. Seine vor­herrschenden Neigungen waren, Geldgier und Überhaupt Eigennutz, ferner Saumseligkeit und Wankelmuth. Da dachte er den» seine Geschwister, Freunde und Gespielen müßten auch so seyn. wie er, und diese Meinung veranlaßte viel Streit und Unannehmlichkeit zwischen ihm und Jenen. Einst war wieder eine kleine Gesellschaft munterer Knaben zu ihm gebeten, mit denen er sich anfangs sehr gut unterhielt. In dem Hansgarten hatte ihm sein Vater eine Kegelbahn anlegen und eine Scheibe aufrichten lassen; da wurde nun Kegel geschoben, und nach dem Ziel mir Bol­zen geschossen, und die Mutter, hatte Pfcffer- uüßchen und Mandeln zur Ausbezahlung hergegeben. Bernhard aber, lüstern nach einem Geldgewinn, ließ nicht, wie es sich gebührt harre, seinen Gasten die Freiheit, ihren Willen auszusprechen, sondern bestimmte eigenmächtig, daß die Süßigkeiten verzehrt, und um Geld gespielt werden sollte.Weißt du denn, ob es auch Franz, August und den