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überall vermuthete er Betrug und List, weil er sich dieß Alles erlaubte. Da gab denn nun immer Zwist und Specktackel, und mißvergnügt schieden am Abend Bernhards 4 Freunde von ihm. Statt aber darüber be­trübt zu seyn, äusserte er eine große Gleich« gülkigkeit. Er nahm es wieder von sich ab, und traute seine Flatterhaftigkeit auch Andern zu.Ey, die werden sich leicht dar­über trösten;"' sprach er, als seine Schwe­ster Nosalie ihm zu Gemüth führte, wie unrecht es wäre, seine Freunde muthwillig gegen sich aufzubringen.Bin ich nicht mehr ihr Freund, so ist es ein anderer, und man ist ja nicht an einen gebunden, antwortete er. Aber er irrte sich. Der sanfte Oskar hatte ihn wirklich lieb gewon­nen, und es krankte ihn tief, sich so sehr in Bernhard getauscht zu haben, und von ihm x unfreundlich behandelt worden zu seyn. Als dieß Theodor erfuhr, sagte er zu seinem Bruder unwillig:Du mißt eben alle Menschen nach deiner ^lle, und diese ist recht falsch, glaube mir." - -

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