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gut geht oder nicht, darüber kräht kein Hahn. Ja ich glaube, ich durfte heute sterben, eS würde auch kein Hahn darüber krähen." Adolph fiel nach dieser Rede iu tiefes Nachsinnen, und als er nach Hanse kam, eilte er zur Mutter, theilte ihr Agathens Aeusserungen mit und ihre Klagen, und bat sie auch, die sonderbare Redensart, welche das Mädchen dabei gebrauchte zu erläutern. Frau Hage» gab ihm diese Erklärung, welche der Geschichte vorausgeschickt worden ist; zeigte übrigens das herzlichste Mitleid mit dem arme» Mädchen und sagte: „Ja, ja; ich kenne den saubern Patron. Herr Hubert ist im Handel und Wandel ein Filz, und denkt nur immer an seinen Vortheil, sorgt nur stets für sich. Seine Ehehälfte ist ihm ganz ähnlich, und so glaube ich wohl, daß die arme Agathe ihnen eine Last, wenigstens ein sehr gleichgültiges Wesen seyn wird." Adolph wurde immer nachdenklicher. Das Schicksal der armen Mitschülerin schmerzte ihn tief, und er konnte kaum den nächsten Tag erwarten, wo er Agathen seine Theilnahme versichern wollte. „Du bist ein guter

