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mehreren zugleich mit, wenn sie einander bei der Hand halten. Der Fisch giebt diese Schläge ganz willkührlich, und vertheidigt sich dadurch nicht nur gegen größere Raubfische, sondern betäubt auch damit kleinere Fische, um sie zu erbeuten, ja tobtet sie sogar dadurch.

Nun will ich mit Euch, lieben Kinder, auf die Nobbenjagd gehen, nachdem wir uns lange genug unter den Fischen herumgetrieben haben. Wir gehen also nun zu den im Wasser lebenden Säugethieren über, und unter diesen ist der Seehund oder das Seekalb, auch Robbe und Phoca genannt, vorzüglich wichtig, weil er in unseren Mee­re», besonders in der Ostsee, sich häufig findet, und recht eigentlich dort zu Hause gehört. Zwischen den eigentlichen Land- und Seethieren ste­hen diejenigen Thiere in der Mitte, welche sich sowohl auf dem Lande, als im Wasser aufhalten. Selbst dem äußeren Ansehen nach gleichen mehrere derselben bald den Fischen und bald den Landthieren, wozu besonders die Robben, das ungeheure Wallroß und der Marati gehören. Man kann sie also amphibienarlige Säugethiere nennen. Ihr Körper ist langgestreckt, wird nach dem Hintertheil zu immer dünner, und en­digt sich ,in einen Fisch schwänz, der aber, ivie der Schwanz des Bibers, mit der Breite auf der Fläche des Wassers oder der Erde liegt. Die Vorderbeine sind kurz und unförmlich, sehen wie Flossen aus, und sind mehr zum Schwimmen, als zum Gehen eingerichtet. Man unterschei­det zwar Finger oder Zehen daran, sie sind aber durch die darüber aus­gespannte Schwimmhaut nur wenig zu erkennen. Die kurzen Hinter­beine liegen bei einigen platt an dem Schwänze an, bei andern sind sie gar mit dem Schwänze verwachsen.

Alle diese Kennzeichen finden sich an dem Seehunde. Ein dicker, glatter Kopf, ohne äußere Ohren, mit einem aufgeworfenen Maule, welcher dem Kopse des kurzschnauhigen Wasserhundes nicht unähnlich ist, hat ihm, nebst dem heiseren Hundegebell, welches er hören läßt, den Namen verschafft. Aus diesem Kopfe blitzen ein Paar große schwarze Luchsaugen feurig hervor, und ein starker Bart um das Maul, das Organ des Tastsinnes, giebt ihm eine gewisse trotzige Miene, so daß Ihr wohl allen Respect vor ihm haben solltet, wenn er plötzlich seinen