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derer nicht dazu gekommen wäre. Wer sollte den Ver­steckten zu Hülfe kommen, wenn sie die Nacht in diesem Zustande überfiel! Was konnte ihnen nicht in der Nacht begegnen? Wie leicht konnte die Angst, der Hunger, oder ein kalter Nachtfrost ihr Leben bedrohen und demsel­ben gefährlich werden ? Und wer schildert die Angst, wel­che die Eltern ergreifen mußte, wenn sie ihre Kinder zum Abendessen herbeizurufen gedachten, und nun vergebens ihre Namen nennten?

Darum lieben Kinder! merkt Euch die Lebensregel: bey allem, was du thust, o Mensch, bedenke das Ende!" Hatten unsre beyden Knaben diese Regel gekannt, so wür­den sie sich nicht in Gefahr begeben haben. Uiberhaupt kann das Klettern in große Gefahr stürzen, so nützlich es auf der andern Seite werden kann- Wie leicht bricht ein Ast, ein Bret, ein Balken, eine Latte am Dache, und der Kletterer setzt seine, gesunden Glieder aufs Spiel, oder gar das Leben- Dagegen kann man sich vor diesen Un­fällen verwahren, wenn man die verdächtigen Stellen, die man betreten will, erst untersucht. Beobachtet Ihr Kinder, die Ihr dieses leset, diese Warnungsregel, so werdet Ihr nie in eine Gefahr gerathen, die der hier be­sprochenen ähnlich ist.

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