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anhiengen, hörten dieß verlangen nicht sobald, als sie sich auch schon unter einander beredeten, den Wunsch der guten Alten befriedigen zu helfen. Nachmittags also beschlossen sie mit einander aufs Feld, und wenn sie dort die ersehnte Ausbeute nicht fänden, in den nahen Wald zu gehen, und so viel der beabsichtigten Gewächse herbey zu tragen, als zu einem guten Gerichte erforderlich wären, oder so viel sie tragen und fortbringen könnten. Einiger Platze, an welchen häufig Pilze wuchsen, erinnerten sie sich lebhaft. Einige Stunden nach Tische machten sich also die Kinder, vier an der Zahl, sammt und sonders auf den Weg, troß, trofi, immer zum Thore hinaus nach dem offnen Felde zu. Zwar thaten sie dieses nicht ohne Erlaubniß ihrer Eltern; doch entdeckten sie diesen ihre eigentliche Absicht nicht. Sie brauchten den Verwand, daß sie nach dem Dörfchen Fla-> dcnhayn gehen wollten, um die Kinder des dortigen Försters zu besuchen: ein Besuch, den sie nicht das erstemal allein machten. Das war nun schon ein starker Verstoß gegen das Pflichtgebot der Wahrheitsliebe. Denn keine Pflicht muß Kindern heiliger seyn, als diese. Sie schaden durch Uebertretung derselben sich und andern. Wenn gleich die Kinder keine schlechte Absicht hatten, so sollten sie doch nicht lügen; und es würde weit besser für sie gewesen seyn, wenn lsi'e den wahren Zweck ihrer Wanderung nicht verschwiegen hätten. Hüthct Euch, Kinder! je die Pflicht der Wahrhaftigkeit zu verletzen.
Nachdem die Kinder das Ende der Vorstadt erreicht hatten, und zum Thore hinaus waren, sprang Karl, das älteste der vier Geschwister, lustig vorauf, um den übrigen den Weg anzudeuten, den sie nehmen sollten. Dieser Weg

