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Diese Kinder waren eines Tages allein im Hause. Der Vater, ein Kaufmann, befand sich im Gewölbe. Die Mutter besuchte eine kranke Freundin. Die Magd war mit dem Abtrocknen der Wäsche auf dem Trockenplätze beschäftigt, und ein zweytes Dienstmädchen war ausgegangen, um etwas einzukaufen. Kurz, die Kinder befanden sich ohne Aufsicht sich selbst überlasten. Es war Winter. Das Zimmer war zwar geheitzt, aber es schien doch den Kindern nicht warm genug. Man hatte ihnen zwar ausdrücklich untersagt, sich den Ofen zu nähern, oder sich mit dem Feuer etwas zu schaffen zu machen. Aber, wie Kinder sind! Gerade nach dem Verbotenen gelüstet sie am meisten. Sie glauben ältern Personen nicht, und verachten ihre Warnungen. Oft kommt ihnen diese Verachtung theuer zu stehen. Karin, Cmilien, Adolphen und Luisen gieng es so. Das Feuer im Ofen war eben abgebrannt, und den Kindern dünkte die Stube kalt. In der That war der Frost, den sie empfanden, ein bloßes Geschöpf ihrer Einbildung; denn die Stube war noch hinlänglich warm. Sie suchten bloß einen schicklichen Verwand, sich in die Feuerung zu mischen. Beson, ders war Karln darum zu thun, und er glaubte ein großes Werk zu verrichten, wenn er den Ofen, der ganj leer vom Holze war, über und über damit anfüllte. Aber da begieng er einen sehr dummen Streich. Er überdachte nicht, daß eine so große Menge Holz ein großes Feuer geben würde. Ein solches Feuer entbrannte aber wirklich. Auf einmal knisterte und knasterte der Ofen, und die Glut schlug hoch empor. Im Augenblick sah man das Ofenrohr glühen, und ein Getöse, wie das eines herauf-
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