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Undank.
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c^eder frevelhafte Ungehorsam, jedes Vergehen der Kinder gegen Eltern und Wohlthäter, jeder Mißbrauch ihrer Gaben, kann im weiter» Sinne Undank heißen. Noch mehr verdient diesen gehässigen Namen dasjenige Verhalten junger Mensckcn, da sie sogar den Eltern und Wohlthätern Uebels zufügen, sie vorschlich ärgern und kränken, und das Gute mit Bösen vergelten.
Ein Lasterhafter der letztcrn Art ist der auf der bildlichen Darstellung bezeichnete Knabe- Ein verworfnes Menschenkind, bey dem fast keine Hoffnung zur Besserung übrig bleibt. So nichtswürdig, so heimtückisch ist sein Betragen. Seine Geschichte wird dieß Urtheil über ihn beweisen.
Zu HamelSdorf lebte ein gewisser Herr von Brehling, ein Mann von großem Vermögen und liebenswürdigen Eigenschaften- Von Hause aus besaß er wenige Glücksgüter, aber der Tod eines alten Oheims versetzte ihn in die günstigste Lage. In dieser Lage stiftete er viel Gutes, und gern diente er andern ohne Eigennutz mit Rath und That. Diese uneigennützige Dienstsertigkeit machte ihn in der ganzen Gegend beliebt und geehrt, und Lausende,

