XXII.

Wind m ü h l e.

c< 3 o:t dcr Nutzbarkeit der Mühlen ist schon in diesem Buche unter Nr. 12 geredet worden. Hier noch etwas von dem Schaden, den sie zufälliger Weise anrichte» können. Die Mühlen insgesammt, welchen Beynamcn sie sonst führen mögen, bestehen aus Rädern, Kämmen und Getrieben, die genau in einander passen und sehr schnell und heftig bewegt werden. Wehe dem, dcr dem Maschincnwcrke zu nahe, oder gar dazwischen kommt! Die Gewalt desselben zermalmt alles kurz und klein; denn wer soll das Werk in seinem Gange plötzlich auf­halten? Die Vorsicht erfordert daher, daß jeder, der in einer Mühle zu thun hat, sich sorgfältig hüte, und die gefährlichen Orte vermeide. Auch derjenige, dcr den äußern Rädern zu nahe tritt, ist bald verloren, wenn er einmal gefaßt wird.

Dcr Bau der Windmühlen ist von dem dcr Wasser­mühlen in so fern verschieden, daß man an den erster» von Außen keine Räder, sondern Flügel erblickt- Zhr kennt diele Flügel alle, liebe Kinder! Denn wer unter Euch hatte nicht eine Windmühle gesehen! Ein Rad darf die Windmühle darum nicht haben, weil die Luft, ober

Ä