Mittlerweil« gestanden JFriioIin und £ui/gar»e tir ©cöfin ihre wechselseitige Liebe. Dies; Gesittndniß ver­ursacht« »he neuen Kummer, denn sie wußte Laß ihr Gemahl schon im Stillen für Luitgardeu gewühlt habe, Loch kannte sie dessen Wahl nicht. Dieses theilte sie Fridalin mit und bat ihn, ihren Gatten nicht dadurch ;u betrüben. Liebe und Dankbarkeit kämpfen in Fridolins Düsen, doch letzte siegt und er versvricht seiner Gebie­terin, daß er Luirgarden entsagen woll», um nicht undankbar gegen den Grasen ;u seyn. Die Gräfin^ gerührt »an Fridvlinß großer Fiele beschenkte sie ihn mit einer goldenen Kette und mit ihrem Tuch, in welches deß Killen Kummer» Thräne äst geflossen. Der Graf n»ll eben eintreten, bleibt aber überrasche im Eingänge

Rmun diese Kette als ein Andenken

meiner Liebe, und dieser Stunde.