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feinen Maßstab." Der Herr, welcher so fröhlich aussah, war viel gereist und sprach mit ein, der Andere, mit dem präch­tigen Gesichte, der mir gegenüber saß, sagte kein Wort und las aus einem Buche, welches er so hoch hielt, daß ich den Titel heraus buchstabiren konnte; es hieß:Der schwarze Bettler."

Nachdem wir lange gefahren waren, beklagte der schöne Herr sieh gegen seinen jungen Begleiter über Hunger. Jener erwiederte lachend, der Zug habe so oft angehalten, daß da­durch die vollständigste Gelegenheit geboten sei, in den Restau­rationen etwas zu genießen. Der Andere entgegnete, er sei zu spat aufgestanden, und habe nur eben Zeit gehabt, eine Tasse Kaffee zu trinken; in Restaurationen pflege er auf der Reise nichts zu genießen. Ich befand mich in großer Verle­genheit; unschlüssig schloß ich meine Reisetasche auf und zu; zuletzt aber zog ich doch ein Stück Fruchtkuchen aus dem Pa­pier hervor und bot es dem Fremden. Dieser sah höchst über­rascht aus, blickte rasch auf die Baronin und nahm mein An­erbieten höflich dankend an. Zch war sehr bestürzt, denn der fröhliche Herr zog den Mund ganz breit, als ob er lachen wolle, und der ältere sah listig aus und lächelte vor sich hin. Die Baronin anzublicken, dazu fehlte mir der Muth; ich fühlte, daß ich ganz roth ward, und am liebsten hätte ich geweint. Der Fremde verzehrte den Kuchen und las ruhig weiter; die klebrigen sprachen von fremden Ländern; keiner that, als ob ich in der Welt sei. Eigentlich war das angenehm, aber doch auch langweilig.

Nach einer Weile forderte die Baronin mich auf, gleich­falls ein Stück Kuchen zu essen.Du hast fast nichts zum