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3.
Neben dem Wogen flicgt'S Waldvögelein,
Singet leise: Heim, ja, heim!
O, nimm auf Deine zwei Flügelcin Alles Gedenken, und trage es heim!
Am folgenden Morgen reisten wir weiter; diesmal kamen wir in ein Coupe, worin sich eine Familie befand; ein Gcheim- rath mit seiner Frau und zwei Töchtern, ungefähr von meinem Alter, zwischen zwölf und vierzehn Zähren. Sie waren schon öfter gereist, bald mit mir bekannt, und überschütteten mich mit Fragen: „Wie ist Dein Name? Wo kommst Du her? Wo willst! Du hin? Gehst Du gerne in die Pension? Kannst Du gut lernen? Kannst Du Englisch? »
Auch.Französisch? Wie weit bist Du in der Weltgeschichte?
Ist Dies Deine Mama?" — Mir ward ganz schwindlich zu Sinne; sie thaten Frage», bei denen ich hätte weinen mögen, aber sie ließen mir keine Zeit dazu. Zuletzt fiel ihnen meine Reisetasche in die Augen: „Welche hübsche Tasche!
Hast Du sie gestickt? Wer hat sie Dir geschenkt?" und so fort, bis sie am Schlüsse sagten: „Laß uns sehen, was darinnen ist, das ist so amüsant!" Zu diesem Ansinnen hätte ich gern nein gesagt, aber es würde wohl nicht viel geholfen haben, und so packte ich aus. Zuerst alles Genießbare; ich bot ihnen freundlich, und sie nahmen es sehr vergnügt an. Dann kamen alle die kleinen Sachen, die ich doch hatte mitnehmen wollen, und die ein Fremder gewiß nicht hübsch findet; für
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