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mich knüpfen sich so viele Erinnerungen daran. Alles ward unter vielem Fragen besehen; endlich sagte ich: „So, nun bin ich fertig." „Nein, nein, Du hast da noch Etwas, eine Schachtel, oder einen Kasten, das zeige doch auch."
Es war der unglückliche Käse! Ich war todt vor Schrecken, was wurde die Baronin sagen! „Nein, das laßt," sagte ich bittend. „Weshalb?" „Es ist kein Kasten." „Aber was ist es denn? Etwas muß es doch sein; ach, wie Du roth wirst! Es ist also ein Geheimniß, das müssen wir wissen!" Meine Reisetasche war aus meinen Händen, der Käse aus dem Papier, da lag er! — „Ein Käse! ach, ei» Käse!" riefen die Mädchen und schrien fast auf vor Lachen; „Mama, Lorchcn hat einen Käse in der Reisetasche!" Die Gehcimräthin sah vornehm beleidigt aus; der Geheimrath zog seine Lorgnette hervor und beguckte den Käse. „Wahrscheinlich eine Atlrape," sagte er. „Nein, nein, Papa, ganz natürlicher, eßbarer Käse' Zch habe ein Messer in der Tasche, ich schneide ei» Stück davon ab." Das geschah augenblicklich; ich sah bebend und vcr- stolen zu der Baronin hin; sie sah so ruhig aus, als ob weder ich »och der Käse in der Welt wären, und sehte ihre Unterhaltung mit dem Gehciinrath fort.
Die beiden Mädchen begehrten ein Stück Stollen zu dem Käse, und aßen mit großem Vergnügen davon. „Zß doch auch," sagten sie, „es schmeckt prächtig, aber wunderlich bleibt es doch, einen Käse mit sich umher zu tragen; das möchten wir nicht." Zch dachte im Stillen: Wenn das gestern begegnet wäre! Wenn der schöne, ernste Fremde es mit erlebt hätte! So ist doch immer bei allem Leid noch ein wenig Glück.
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