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daß aufgetragen sei, und ich bekam meinen Platz dem Gaste gegenüber.

Während des Essens sprach ich kein Wort; die Baronin und der Graf redeten über Politik, ohne sehr einig zu sein; Letzterer sah oftmals mit seinem spöttischen, ich möchte sagen unbescheidenen Blick nach mir hin, und eigentlich sprach er mit mir, ohne zu sprechen. Zeh ward ein Mal über das andere roth, wendete den Kopf ab, und war herzlich froh, als der Nachtisch erschien. Indem die schönen Früchte und besonders der Kuchen, der mir doch auch zu verdanken war, aufgesetzt wurden, ward vielleicht Vergnügen in meinen Mienen sichtbar, denn der Graf lachte fast unverholen, was mich sehr verdroß. Die Baronin legte mir ein großes Stück von dem Kuchen vor; die liebe Mama hätte sicherlich gesagt:Den hat Lconore gerührt." Die Baronin sagte nichts darüber, und das gefiel mir eigent­lich besser.

Nach dem Essen mußte ich den Caffec bereiten; das war keine leichte Ausgabe, denn der Graf stellte sich dicht neben mich, und suchte auf alle Weise mich zu necken und außer Fas­sung zu bringen. Zuerst sagte er:Nur keine unnöthige Oe- konomie mit Caffee, nur eine recht gehörige Portion genommen! So recht gut jetzt gelassen, gelassen! Tropfenweise Was­ser eingegossen, nur nicht geplantscht! Wenn der Caffee sehr gut, das will sagen, heiß und stark ist, pflege ich zwei Tassen zu trinken, aber das wird wohl iiicfyt der Fall sein " Ich war ganz uneins mit mir; ich lachte und war doch innerlich erzürnt. Die Baronin hatte ihre Arbeit zur Hand genommen., und schien nicht Acht auf uns zu haben. Nachdem ich eine Tasse