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für diese eingeschenkt, bot ich dem Grafen die zweite; er fragte: „Trinken Sie nicht?" — Ich ward roth, als ich nein sagte, dcnl» ich liebe den Caffee sehr, und nun bat er für mich, förmlich wie man für ein Kind bettelt.
„Gnädige Frau, darf die Kleine nicht ein Tröpfchen Caffee? Sie hat ihn so geschickt bereitet; zur Belohnung, nicht wahr? Mit den Augen trinkt ste ihn doch, und wer kann wissen, ob nicht eben das sehr schädlich ist, bitte, bitte!" Die Baronin cntgegnete lächelnd: „Ist Elionor ein kleines Kind, wie Sie sie darstellen, dann ist Caffee ihr nicht zuträglich, ist sie dagegen ein großes Mädchen, wird die Entbehrung ihr nicht schwer fallen."
Der Graf warf einen Blick des höchsten Bedauerns aus mich, zuckte die Achseln, trank seinen Caffee und sagte mehrmals: „Sehr gut, excellent!" Dadurch ermuthigt, bot ich ihm die zweite Tasse an; er machte große Augen und sagte kalt: „Nein, dazu ist er doch nicht vollendet genug." Das war doch nun recht eigentlich zum Todtärgern. — Zch setzte mich mit meiner Arbeit in eine Fenstervertiefung und blickte zuweilen, über dieselbe hinweg, zu dem Grafen hin; er aber sah mich gar nicht an, und grüßte mich beim Weggehen so obenhin, daß ich noch mitten in meiner Verneigung war, als er die Thür bereits schloß.
Die Baronin gab mir ein Buch, ihr daraus vorzulesen; es war eine Reise durch Schottland, aber obgleich namentlich die Hochlande mich stets sehr angezogen habe», las ich doch ganz ohne Nutzen, immer mußte ich denke», weshalb der Graf mich nicht angesehen, weshalb nicht gegrüßt habe? — Nach-
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