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Müsstganges, und begann meine Sachen auszupacken und zu ordnen.
Das erste Geräusch im Nebenzimmer rief mich an das Bette der Baronin; sie schien angenehm überrascht, mich angekleidet zu sehen, und streckte mir die Hand entgegen. Ich küßte dieselbe und blickte sie fragend an; sie machte eine abwehrende Bewegung und schwieg lange, dann sagte sie: „Es ist, wie ich Dir gesagt habe; für dies liebe, schöne Leben ist auf Erden keine Hoffnung mehr. Ich verliere ihn, und — bin gefaßt. Für ihn ist wohl gesorgt; er geht zu seinem himmlischen Vater, er geht in die Heimath; ich — nie im Leben habe ich viel an mich gedacht; er wird glücklich, nachdem der Kampf vollendet ist; ich bleibe herzenseinsamer zurück für die Zeit, die mir noch beschiedcn ist, aber was schadet das! Ich demüthige mich tief vor Gottes Rathschluß; ich preise Ihn, der es mir vergönnt, dem theuern Sohn die Augen zuzudrücken. Eines aber sage ich Dir — sei still wie ich; frage mich nie, gehe ruhig Deinen Weg, denn darüber sprechen — das kann ich nicht — so weit reicht meine Kraft nicht. — Geh' jetzt, mein liebes Kind, und bestelle und bereite den Thee, ich werde Curd das Frühstück bringen, er darf so früh nicht aufstehen."
Der Thee ward in demselben Zimmer aufgetragen, wo wir am Abend zuvor gewesen waren. Es war ein allerliebster Raum, man dachte an keinen Gasthof; Alles war reinlich und zierlich gehalten wie in einem Privathause, und die Sonne schien freundlich durch zwei hohe Fenster. Ich trat an den Theetisch; alles Gcräthe war so hübsch, zum Theil von Silber, und drei Tassen standen

