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vor Allem sage mir, daß Du mich lieb hast, wie ich Dich liebe, von ganzem Herzen. Immer Deine Eleonore.

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»Ich bin euer Tröster.»

Jes.: 51. 12.

Am nächsten Morgen erweckte mich das Gerassel der Wagen auf der Gasse, vielleicht auch mein fester Vorsatz, früh aufstehen zu wollen. Ohne Besinnen, eins, zwei, drei, aus dem Bette, und außerhalb desselben gebetet, aus Furcht, daß der Schlaf mich wieder überwältigen möchte. Nachdem ich mich angekleidet hatte, blieb ich einen Au­genblick am Fenster stehen; Alles war so hübsch und mir so neu; einzelne Gasflammen brannten noch wie vergessen, einzelne Leute gingen wie verdrossen, sichtlich frierend ihres Weges; Kinder mit blau gefrorenen Gesichtern und Hän­den trugen Körbe, und wollten gewiß kleine Vorräthe für den Tag zusammen bitten und tragen. Sie gingen in sich zusammen gekrümmt und nur langsam, weil die klei­nen Glieder ganz steif zu sein schienen, und ich stand am Fenster und sah auf sie herab, warm gekleidet, von jedem Uebcrflnß umgeben. Thränen schössen mir in's Auge; ich konnte nur denken: ,,O, lieber Gott, hilf Du ihnen, und lasse sie mitleidige Mcnschcnherzen finden!" Dann aber schämte ich mich in sehr natürlicher Rückwirkung meines

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