dere hängt er noch mit der Welt zusammen; für sich ist er damit fertig. Er war stets, ohne daß sie es sich recht gestand, seiner Mutter LieblingSsohn. Sie hat Recht ge­habt. Daß ich ihn nimmer wieder sehen werde hier­auf der Welt nimmer den Gedanken suche ich zu über­winden, und kann noch nicht damit fertig werden, ich schwa­cher Egoist! aber jetzt muß ich gehen, leben Sie wohl, Lor- chen; die Baronin sagte mir, Ihre Gegenwart sei ihr nur wohl­thuend, auch deshalb, weil sie ihren Sohn und sie mitunter an die Fortsetzung zu ergreifender Unterhaltung verhindern. Leben Sie wohl, mein Kind, und Gott behüte Sie." Er gab mir seine Hand und ich drückte rasch meine Lippen aus dieselbe, er nickte gutherzig und ging, und ich weinte ihm nach. Der gute, liebe Herr von Roden! ich hätte ihn so gerne gebeten mich Du zu nennen, aber ich wußte nicht, ob passend sei. Hätte er mich niemals mit Horaz ge­neckt, dann hätte ich es gewiß gethan.

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Wann durch den lichten FrühlingShain Schallt der Glocken tief trauriger Klang, Dann fliege auf mein schwarz Krcuzelein, Und sing' mir den Todtengesang.

Gestern früh klopfte Conrad an meine Thür, und reichte einen ganz dicken Brief herein; ordentlich schwer! Ich jubelte und tanzte umher vor Vergnügen; auö der