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Eintheilung meines Tages, die Unterichtsstnnden, besonders über den Religionsunterricht. Er war sichtlich unzufrieden über AlleS was ich ibm darüber sagte. „Ja, diese Ge- lehrten, die mehr Wissen als Glauben haben! Halten Sie fest an das einfache Gotteswort, mein Kind, das ist ein unerschütterlicher Fels, den sie mit ihrer Gelehrsamkeit nicht umstoßen werden. Erfindungen können sie machen, die ganze Welt können sie umdrehen, aber der Herr steht über ihnen, in ernster Majestät. Und einen Prediger haben sie jetzt auch nicht, seit der alte Herr krank ist; Kandidaten predigen; können gute Leute sein, aber haben keine Erfahrung, keine Autorität."
Als es Sieben schlug, hörten wir die jungen Leute zurückkommen und gingen ihnen entgegen. Herr von Roden bestand darauf, daß wir mit ihm und in der Laube frühstücken sollten; es machte mich sehr verlegen, denn ich wußte nicht, ob wir durften. Agnes sagte gleich ja und zu mir: „Gehe doch hin und bestelle es." Die Sache war ganz einfach; Agnes war spazieren gegangen und konnte ermüdet sein, und ich hatte ruhig in der Laube gesessen, aber eS lag etwas in dem Ton, was mir mißfiel, was mich verdroß, weil Horaz es hörte. Ich ging ruhig, aber zu meinem Erstaunen begleitete der junge Roden mich, freundlich fragend, ob er mir vielleicht helfen , vielleicht Einiges zurücktragen dürfe. Bevor ich antworten konnte, stand Fräulein Chabelle mir zur Seite: „Geschwind Lorchcn, sagen Sie es dem Bedienten; ich werde Herrn von Roden mit dem Thcekasten beladen und selber Kassee und Zucker hintragen." Jetzt war mein Erstaunen noch größer; Fräulein Chabelle, die nie weder Hand noch Fuß freiwillig

