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Tuche. Sie sagte mir, Herr West habe auch Freude an meinen Fortschritten, und würde mich gerne serner unter­richtet haben.

Jeder Tag ist mir jetzt wichtig; ich schiebe nichts auf, ich übe viel und bin in den Unterrichtsstunden aufmerk­samer noch. Von unserer Abreise ist gar nicht die Rede, es wird behandelt, als ob wir ewig hier bleiben sollten. Baron Hermann kauft meinen Flügel für den Einkaufspreis, damit ich nicht die Kosten des Transports habe, nnd mir in der Heimath einen neuen kaufen kann. Er war stets gütig für mich. In den nächsten Tagen kann ich Antwort auf meine Briefe bekommen, das Herz pocht mir über­mächtig, wenn ich daran denke. Die Knaben wollen mich auch hier behalten, wir sind sehr gute Freunde.

Der Brief meiner theuren, lieben Baronin ist gekom­men. Sie schreibt:Es ist sehr gut von meiner Schwie­gertochter, daß sie Dich behalten will, und ich hoffe, Du bist dankbar dafür; aber da Alles sich so gefügt, gehe doch lieber zurück zu Deinen Eltern. Sie werden daö auch wollen. Reise acht Tage vor Michaelis ab; ich schicke Dir Conrad aus halbem Wege entgegen, bis dahin wird Fräulein Sophie Dich ohne Zweifel begleiten. Vierzehn