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Tage bleibst Du natürlich bei mir; wir baben viel mit einander zu reden, und wer kann wissen, wie lauge wir es noch können. Ich bin sehr alt geworden seit Curd'S Tode; Du wirst das auch finden."

Ich gehe jetzt schon überall umher, wohin ich vielleicht nicht mehr komme, und nehme schweigend Abschied. Nur Catherinen sage ich es, wenn es sich so trifft, sonst keinem. AgneS und Fräulein Chabclle würden darüber lachen; ihnen ist es eine schöne Gegend weniger, sie beachten nur die Menschen. Mit Catherinen sitze ich manchmal in ihrem Stübchen, wir verstehen uns am Besten, und wollen ein­ander auch schreiben. Malwina schreibt mir auch, sie hat mich nicht vergessen, und wünscht sehr, mich wiederzusehen. Die übrigen Pensionairinncn haben mir lange nicht ge­schrieben.

Heute besuchte ich den Grabhügel des alten PsarrerS; er ist jetzt ganz grün und umher wächst ein dicker Cpheu- kranz, den die Baronin hat pflanzen lassen. Ich hing einen Kranz über das eiserne Kreuz und sagte unwillkürlich seinen Wahlspruch:Wie Gott mich führet, will ich gehen." Als ich es selber hörte, sank ich am Kreuze nieder und sagte:Amen! Amen!"