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nicht auch? — laß mich nur sparen!" — Und der Mann lächelte und sah wohlgefällig auf die Büchse hin und van der Büchse sah er aus zu seinem Weibe und legte die größte Münze ei», die er heute empfangen hatte, und sprach leise die Worte: „Es sei, wohlan, Gott gebe seinen Segen dazu!" — „Du hast das rechte Wort gesagt, lieber Mann," erwiederte hierauf das Weib, „au Gottes Segen ist Alles gelegen!" und er nahm die Büchse und schloß die Kiste auf und legte jene darin nieder mit den Worten ihres Mannes: „Gott gebe seinen Segen dazu!" —
Das war denn die erste Münze, welche in die Büchse kam; der Anfang zum sparen war gemacht. Aber es dauerte lange Zeit bis sie voll war und von der Hausfrau aufgeschlossen ward.
Als das wackere Weib nämlich den ganzen Taglohn für die Armenbüchse hingab und ihr braver Mann das größte Geldstück seines Wochenverdicnstes einlegte, hatten Beide nur an das Häuschen gedacht, nicht aber daran, daß auf den Samstag der Sonntag folge, der Tag, an welchem Eines von ihnen nach dem nächstgelcgcncn Dorfe ging, ihrem Geburtsorte, wo noch ein Eltcrnpaar lebte, das sie nicht im Stiche lassen mochten, nämlich des Weibes greiser Vater »nd des Mannes greife Mntter, alterschwache Menschen, für welche der Feierabend des Lebens gekommen war, die aber bei zahlreicher Familie für die Tage, welche dem Menschen nicht gefallen wollen, Nichts erübrigen konnten, weil ihr ganzer Verdienst eben kaum nur hinreichte, um die Kinder groß zn ziehen, ihnen und sich das Leben zu erhalten. Die Geschwister, welche in den Besitz des elterlichen Hauses getreten waren, hatten wieder mit ih er Familie genug zn thun und konnten außer dem Obdach den alten
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