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Zeit und Ewigkeit eingesegnet) Antonio's Mutter die Büchse auf den Tisch stellte, das Schlüsselchen aus der Tasche hervor holte und den Schacht ausschloß, aus welchem nun, nachdem die Büchse umgestülpt worden war, Kupfer- und Silbermünzen in Menge herausfielen und zum Theil auf dem Tisch herumliefen oder auch über den Tisch hinausrollten, und auf dem Stuben- boden ihren Lauf fortsetzten, als wollten sie sich gleichsam für die lange, sonst ungewohnte Ruhe schadlos halten. Es blinkte Giuseppo und Magarita diese Namen waren beiden einst am Tage ihrer Tanfe beigelegt worden nur Kupfer und Silber entgegen, denn Gold verirrt sich nicht leicht in die Hände der Armen, dennoch aber dünkte sich der Taglöhner ein Krösus zu sein und sein Weib so reich als die Gemahlin des reichen Königs von Lydien.

Während Giuseppo die entlaufenen Münzen von der Erde anfhob, denen übrigens schon früher als der Vater der acht­jährige Antonio nachgesprungen war, blieb die Hausmutter ruhig an dem Tische vor dem Geldberglcin stehen; ihre Finger liefen geschäftig hin und her; es schien die Taglöhnerin, man konnte dies den weiter als sonst sich öffnenden Augen ansehen, etwas zu suchen. Bald hatte sie gefunden was ihr Auge so begierig gesucht hatte. Margarita rief ihrem Manne.

Sich' her, Giuseppo, kennst du dieses Stück?" sprach sie, indem sie mit den Spitzen des Daumens und dessen treuen Nachbarn, des Zeigefingers ein Fraukenstück in die Höhe und ihrem Manne so nahe vor die Nase hielt, daß derselbe, der doch gerne sehen wollte, was ihm sein Weib zu zeigen hatte, unwillkührlich in's Schielen kam und somit gar nicht im Stande war, herauszufinden, was es denn eigentlich für ein Geld­stück war.

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