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ins Herz hinein und verstärkte das Gefühl der Hoffnung, mit Gottes Hülse zu einem Häuschen zu kommen. Nun wurde die Büchse wieder verschlossen und in die Kiste gelegt.
Ueber dieses irdische Treiben vergaß die Taglöhncrin jedoch nicht das Höhere; sie griff nun auch nach dem Gebetbuche, das ihr Vater ihr als Mitgift in die Ehe gegeben hatte und hielt noch an jenem Nachmittage eine Erbauungsstunde.
Als ihr Mann des Abends heimkam, erwähnte sie nichts von ihren stillen Beschäftigungen, da sie sich wegen des Kreuz- chcns, das sie dem Franken eingravirt und dem sie ihrerseits eine besondere Kraft zugeschrieben hatte, keinen Bemerkungen aussetzen mochte. Erst jetzt, da sie den silbernen Altersgenossen wiedergefunden, der sie wieder so freundlich anschaute, geschah es, daß sie in jene Sonntagnachmittagöstunde zurückversetzt wurde und daß alle Gedanken, Vorstellungen, Wünsche und Hoffnungen in ihrer Seele von Neuem erwachten; erst jetzt, da sie einen so großen Geldschatz vor sich aufgehäuft sah, offenbarte sie ihrem Manne ihres Herzens Geheimniß.
„Gutes Weib," sprach Giuseppo, „gegen das Kreuzchen habe ich nichts zu erinnern, insofern du an diesem Zeichen den Franken wieder zu erkennen suchtest; aber dagegen muß ich sprechen, daß du dir einbilden konntest, das Kreuzchen habe auch nur einen Sons nach sich gezogen. Dies vermag das Kreuz nicht. Den gesammelten Schatz hier haben wir Gott zu verdanken, der uns bis hierher Kraft und Gesundheit geschenkt hat, daß wir dem Verdienste nachgehen konnten; dem Gott, der zu unsrer Arbeit Gedeihen gab und unsern Fleiß segnete, und der es unserm Herzen eingab, hübsch sparsam zu sein, um unsere Lage zu verbessern, nichts gering zu achten, es sei

