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recht ein Bild der großen menschlichen Gesellschaft, in der die Münzen wie die Menschen in die Kreuz und die Queer hernm- lanfe», da waren Vornehme und Geringe, Reiche und Arme, selbst Gute und Böse oder richtiger Bessere und Schlechtere, je nachdem namentlich die Silbermünzen mehr oder weniger reichhaltig waren an Silber oder Kupfer oder überhaupt jede Münze einen höheren oder niederen Werth besitzt.

Unsern wackeren Taglöhner kostete es große Mühe, das Alles herauszubringen; er mußte seine ganze Gelehrsamkeit zu­sammennehme», um die Geldstücke nach ihrer Herkunft, ihrer Würde und ihrem Werthe zu bestimmen; es wollte ihm fast der Schweiß von der Stirne rinnen, während er die Auf­schriften und die Umschriften herausstudirte und doch war diese nähere Untersuchung nöthig, um herauszufinden, was denn eigentlich erspart worden sei. Nachdem die Münzen in Reih' und Glied aufgestellt waren, ging es aus Zählen.

Ganz oben an lag das bekreuzte Frankenstück; ihm wurde, wie recht und billig, dieser Ehrenplatz eingeräumt. Demselben zur Seite lag ein Päbstlicher Piaster, das größte und zugleich werthvollste Geldstück, unter Brudern zu jeder Zeit 2 fl. 30 kr. werth. Es war eigentlich diese Münze Antonio's Eigenthum, ein Pathengcschenk von dem ehemaligen Herrn und Gebieter seines Vaters. Giuseppo war ein treuer Knecht, darum hatte sein Herr sich selber angeboten, den Erstgebornen über die Taufe zu heben. Es wurde das Pathengeschenk aus zwei Grün­den in die Büchse gethan; einmal war der Piaster darinnen am besten aufgehoben, und dann meinten Vater und Mutter könnte derselbe nicht besser angewandt werden, als wenn er auch mithelfe, dem Söhnlein ein Häuschen zu erbauen. Nach diesen beiden Stücken kamen 3 Scudi aus Oberitalien, Lom-