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bardische Münzen, zusammen nach deutschem Gelde 7 fl. 21 kr.; neben an standen die Italienischen und Spanischen Silber- realen, dann folgten die französischen ganzen und halben Franken- stücke, denen sich mehrere Schweitzer-Franken anreihten, und den Schluß machten einzelne Oesterreichische Zwanziger. Dies war der Silberschatz. Schneller waren die Kupfermünzen gezählt, denn sie waren den Taglöhnern bekannter und bedurfte es keines großen Kopfbrechcns. Als das Rechengeschäft beendigt war, stellte sich zur großen Freude der Zählenden eine Summe von 30 Piastern und etwas über 5 Realen heraus oder, wie wir sagen würden, es hatten sich die braven Taglöhner an 73 Gul­den erspart.

Dieses Geldgeschäft nahm mehr als eine Stunde des Nachmittags in Anspruch. Arme Leute sind im Zählen größerer Summen nicht geübt. Der Taglohn von einigen Batzen ist schnell überblickt und bald nachgezählt; auch ein ganzer Wochen- verdienst, wenn er in seinem größeren Betrage erst am Abend des letzten Arbeitstages ausgezahlt wird, läßt sich nicht so schwer nachzählen. Man denke sich aber ein so großes Capital als Antonio's Eltern aus dem Tische vor sich liegen sahen, das erfordert Zeit, besonders wenn die Münzen so verschiedenartig sind und die ausgeprägte Zeichenschrift für den ungeübten Leser gar oft Hieroglyphen sind, die mit vieler Mühe herausbuchsta- birt werden müsse». Zudem fanden sich manche Münzen da­runter , welche für arme Familien als wahre Geschichtsdenk- mäler betrachtet werden können, und sie wurden von Antonio's Eltern als solche betrachtet, denn bald erinnerte die Taglöh- nerin ihren Mann und der Taglöhner seine Frau an diese und jene Zeit, in welcher dieses oder jenes Goldstück, namentlich die größeren Münzen, in die Büchse wanderte.