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Armer Mann," sprach unter Anderm Margarita,was warst du damals, als du mir diesen Spanischen Realen zum Einlegen gabst, so todlmüde nach Hause gekommen, es war mir recht bange, ich glaubte du würdest mir krank werden!"

Ich traute mir selber nicht", erwiederte Giuseppo,doch der gute Gott stärkte mich wieder; am Sonntage konnte ich mich gehörig ausruhen und am Montag doch wieder mit neuer Kraft arbeiten."

An solchen Unterhaltungen fehlte es nicht an jenem Sonn­tag-Nachmittage. Besonders riefen die Kupfermünzen eine schwere Zeit in's Gedächtniß zurück, denn sie erinnerten an die ersten Jahre des ehelichen Lebens, in denen manche Anschaf­fungen zu machen waren und namentlich auch für das greise Elternpaar zu sorgen war. Es entstieg den Herzen beider Ehelente mancher Seufzer als sie jene von dem Silbergelde schieden, die guten Menscken dachten nicht daran, daß sie um manchen Silberrealen, um manches ssraiikenstück reicher sein könn­ten, »ein es schwebten ihnen Vater und Mutter vor der Seele, die sie von Herzen lieb hatten und für welche sie gern noch mehr gethan hätten, wenn es in ihren Kräften gestanden hätte. Die Seufzer und die Thränen, welche in ihre Augen traten, galten dem Andenken, das treue Kindesherzen bis an das Ende den verstorbenen Eltern bewahren.

Ich hoffe, meine lieben Leser verkennen nicht die gute Absicht, in welcher diese Scene aus dem Leben der Taglöhncrs- Familie geschildert worden ist. Der Titel des Büchleins sagt es ja, daß sein Inhalt nicht blos unterhalten sondern auch be­lehren soll. Nehmt es daher zu Herzen, wenn ein Kinder- und Jngendfrennd auf einen Uebelstand aufmerksam macht, dem mit allem Ernst zu begegnen ist. Es werden seit langen Jahren