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habe und die Summe auch wirklich 30 Piaster betrage. Oben an lag diesmal der Piaster, das Pathengeschenk, weil der be­kreuzte Franke wieder in die Büchse gewandert war, und an ihn reihten sich die anderen Münzen an, wie wir sie bereits schon einmal aufgelegt sahen.

Die Summe ist richtig," sprach Antonio'« Pathe,es fehlt kein Pfennig; aber, Ginseppo, dies Stück gehört nicht dazu," bemerkte Signor Martino, denn er halte vermuthet, daß der Piaster wohl sein Pathengeschenk sein möchte,nimm diesen nur wieder mit, der ist deinem Kinde; die Summe soll übrigens nichts einbüßen; den Piaster ersetze ich, denn ich will auch etwas zum Häuschen beitragen."

Aber Herr," sprach Ginseppo,lassen Sie daö doch sein, der Piaster ist gut angewendet; wir bauen ja das Häuschen nicht allein für uns, wir bauen es zugleich auch für unser Kind; ihm möchten wir ja namentlich ein Obdach bereiten, damit es, wenn wir nicht mehr da sind, doch weiß, wo es sein Haupt hinlegen soll."

Nimm den Piaster nur zurück, das Pathengeschenk ist da­zu nicht bestimmt gewesen; Antonio mag sich sonst etwas Nütz­liches dafür kaufen," und hiermit ging er an seinen Schreibe- pult, holte einen Piaster hervor, legte ihn auf den Tisch zu den übrigen Münzen und stellte hierauf einen Empfangsschein über dreißig Piaster aus, den er sodann dem Ginseppo ein­händigen wollte.

Wozu aber dies, mein Herr? soll ich das Geld wieder mitnehmen? Ich müßte mich ja schämen von Ihnen einen solchen Schein anzunehmen."

Mein lieber Ginseppo, das ist so Brauch und Sitte; daß du Vertrauen zu mir hast, freut mich; aber wir sind sterbliche