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Menschen; es ist daher ganz in der Ordnung, daß ich dir über die Ablieferung des Geldes eine Bescheinigung ertheile. Außerdem will ich sehe», daß ich das Geld unterbringe und zu eurem Besten verwende, das darf nicht so müßig liegen bleiben."
Unter herzlicher Danksagung nahm nun Ginseppo das Papier sowie auf wiederholtes Drängen den Piaster und schied unter den Segenswünschen seines guten Freundes, seines ehemaligen Herrn und Gebicterö. — Der Taglöhner ging von hier znr Arbeit.
Es arbeitete heute Ginseppo in einem Weinberge, derselbe lag gegen Mittag. Die Sonnenstrahlen brannten somit viele lange Stunden ihm auf den Rücken. Der Besitzer des Weinbergs wollte eine bessere Rebensorte angepflanzt haben. Es mußte der Weinberg mngerodct werden. Das ist eine schwere Arbeit. Zudem war das Erdreich steinig, ungewöhnlich fest; es waren die Wurzeln der alten Weinstöckc fest verschlungen mit dem Gestein, die Wurzelfasern mußten ausgehackt werden, damit nicht in die ediern Weinstöcke die älteren hineinsproßten. Zu dieser Arbeit war erforderlich unermüdlicher Fleiß, große Geduld, gewissenhafte Sorge. Darum war der Wcingntsbe- sitzer in das Hintergebäude des Tischlers gegangen. Hier fand er den rechten Mann zu diesem mühevollen und beschwerlichen Geschäfte.
Ginseppo fing die Arbeit an mit Gott. Die Erinnerung an den Segen, den ihm bisher der Gott der Güte, der Batcr der Liebe gewährt, von welchem er ja in der Frühe des Tages einen Theil an seinen ehemaligen Dienstherrn abgeliefert hatte, der feste Glaube, daß dieser gute Gott, der Gott der Kraft und Stärke, ihm auch für die Zukunft fortwährend seinen Beistand verleihen würde, wenn er nur das Seinige thue; der Gedanke,
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