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einen Theil der Schrcinerarbciten am Häuschen auszuführen. Noch an demselben Tage wurden die beiden Stämme in die Stadt gefahren und die Stätte geebnet, wo das Häuschen hin­gestellt werden sollte. Die Witterung hätte nicht günstiger sein können, als sie sich von da an Tag für Tag einstellte. Nur so war es möglich gewesen, schon in vier Monaten den kleinen Bau sir und fertig hinzustellen.

Schnell flohen die Tage dahin. ES waren wohl für Giu- seppo und sein Weib die schwersten und mühevollsten ihres Lebens. Man fand sie täglich selbst von der Frühe des Morgens bis zum späten Abende auf der Baustelle. Um Kosten zu sparen, leisteten sie den verschiedenen Handwerkern alle Dienste, zu denen man sie nur gebrauchen konnte. So ward z. B. der kleine Keller von beiden Eheleuten selbst gegraben, und als der Maurer hierauf seine Arbeit begann, half Ginseppo demselben Steine brechen und bei dem Mauern diese und den Mörtel herbcitragen. Als der Zimmermann das Gebälke zimmerte, half er die Holz- stämme tragen, und umdrehen und wieder bei Seite legen und beim Aufschlagen heben und ziehen, während Margarita, wenn sie ihre häuslichen Geschäfte beendigt, und die Arbeiten im Garten besorgt hatte, längere Zeit die nöthigen Lehmknchen verfertigte, wobei denn auch schon Antonio ihr »ach Kräften Hülfe leistete. Als endlich das Häuslcin dastand und im Sonnen­schein prangte und mit seinem schneeweißen Bewürfe weithin leuchtete hinunter ins Thal und nach den nahen und fernen Bergen, konnte man mit Recht sagen, daß Ginseppo und Mar­garita vier Monate lang der Schweißtropfen wohl mehr ver­gossen als alle Handwerker zusammen, die bei dem Aufbau desselben beschäftigt waren, daß wohl kein Holzwerk aufgeschlagen, kein Mauerstein gelegt worden sei, der nicht von des Mannes