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oder des Weibes Hand berührt worden und dadurch eine höhere Weihe erhalten habe, denn Giuseppe und Margarita bauten mit Gott, begannen ihr Tagewerk stets im Aufblicke zu dem Herrn, der da eigentlich jedes HauS des Menschen bauen muß, sollen die nicht umsonst arbeiten, die daran bauen.
Ja, der gute Gott gab seinen Segen zu diesem großen Werke, das die arme Taglöhner-Familie unternommen hatte. Mann und Frau erfreuten sich fortwährend, trotz der großen Anstrengungen, der besten Gesundheit; durch den stärkenden Schlummer der Nacht wurde jede erschöpfte Kraft des vorigen Tages wieder ersetzt; überhaupt war auch nicht ein einziger Unfall während der ganzen Bauzeit zu beklagen. Zudem war auch die diesjährige Witterung wiederum eine vorzügliche; ein Glück für die guten Leute, welche in jener Zeit dem Verdienste nicht nachgehen konnten und so doch ihr tägliches Brod erhielten , ja noch einen kleinen Uebcrschuß aus dem Erlöse für Melonen , Citronen und Orangen gewonnen , so daß Freund Mar- tino nur noch wenig zuzulegen hatte, um alle Baukosten vollständig zu bestreiten, und Giuseppo den Handwerkern nichts schuldig bleiben mußte. Wer in aller Welt kann es hier noch läugnen, daß in Wahrheit der Herr recht sichtbar mitgebaut hat?
Als der letzte Handwerksmann die letzte Arbeit am Häuschen vornahm — es war der Miethsherr, Tivolani, der Tischler, der die Hansthüre nochmals mit einem Firnisse überstreichen wollte — nahte sich ihm Giuseppo und sprach mit bewegter Stimme: „Lieber Nachbar, ich habe eine Bitte an Euch; Ihr legt die letzte Hand anS Werk, in wenigen Augenblicken steht'S Häuslein vollendet da; recht sichtbar hat der Herr mitgebaut, wie hätten wir's sonst fertig gebracht? — ihm dem
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