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hörig vollbracht ward; hier wnrde so oft Hülfe und Beistand von oben erbeten, wenn sie Druck der Armuth empfunden, hier die süße Ruhe gefunden, wenn sie ermüdet von ihrem Tagewerke heimkamen, hier jeden Sonn- und Festtag sich 'erbaut aus dem Gebetbuche und die Seligkeit empfunden, die dem zu Theil wird, der Gottes Wort gern höret und in seine Seele aufnimmt seine Tröstungen. Hier erblickte Antonio, ihr geliebtes Kind, das Licht der Welt, das Kind, welches sie für Gottes beste und herrlichste Gabe erklärten, durch dessen Besitz sie sich bei all ihrer Armuth unendlich reich dünkten, das Giuseppe in der Stunde seiner Geburt auf seine Arme nahm und an sein treues Vaterherz drückte, des Himmels besten Segen aus es herabflehte und dann seinem Weibe wieder hinreichte mit den Worten: „Der Herr wolle uns dies Kindlcin erhalten und uns an ihm viel Freude erleben lassen! “ Und die Bitte der Eltern, denn die glückliche Mutter hatte dieselbe vom Herrn erbeten, ging in Erfüllung. Das Kindlein gedieh mit Gottes Hülse an Leib und Seele, und es ward die Hütte der Armen eine Stätte hoher Freude und himmlischer Glückseligkeit.
Diese Stätte zu verlassen that den Eltern wehe. Mit zögernden Schritten sah man sie die ersten Geräthschaftcn Hinwegtrage». Doch es mußte einmal geschieden werden und wenn sie dann auf die neue Wohnstätte zugingen, die ihnen so srcnnd- lich entgegenglänzte aus dem grünen Laubwerk der Bäume und der Gesträuche des Gartens, dann schlug ihnen anch wieder das Herz in Freude. Es war ja das Ziel ihrer sehnlichsten Wünsche, die sie so lange gehegt, deren Verwirklichung sie so manchen sauern Schweißtropfen gekostet hatte, erreicht. Ein eigenes Häuslein stand vor ihnen und war weit schöner als

